Wir gehen davon aus, dass in der Psyche eines jeden Menschen Erfahrungen – gute und weniger gute – gespeichert werden. Sollte die erlebte Situation belanglos oder alltäglich sein, werden diese Erinnerungen mit großer Wahrscheinlichkeit gelöscht oder geraten in Vergessenheit.
Bei traumatischen Situationen, wie sie im Laufe eines Lebens und auch beim Aufwachsen als Kind mit weniger sensiblen Bezugspersonen vorkommen können, werden diese Situationen nicht normal durchprozessiert und in die Rubrik Langzeit-Erinnerung abgelegt, sondern bleiben als fragmentierte mentale Elemente vorhanden und können – im ungünstigen Falle – als Flashback oder sog. Trigger wieder auftauchen. Diese unfreiwilligen Rückblenden in die Vergangenheit können die Person in ihrer Wahrnehmung sehr stark belasten.
Um während einer Coaching Sitzung solche ungewollten Erinnerungen oder gar RE-Traumatisierungen zu vermeiden, gehen wir sehr sorgfältig und Trauma-bewusst im Coaching-Prozess mit dem Coachee vor. Sollten sich traumanahe Inhalte im Laufe des Gespräches zeigen, setzen wir Ressourcenarbeit und Rückverbindung mit dem Hier und Jetzt ein.